25.04.2003 - Stopp-Aids-Plakat wegen Bischöfen zurückgezogen
sda.- Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat ein Plakat der neuen Stopp-Aids-Kampagne zurückgezogen. Die Schweizer Bischöfe hatten letzte Woche protestiert, das Plakat mache die Haltung der Katholischen Kirche lächerlich. Nun hat das BAG reagiert.sda.- Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat ein Plakat der neuen StoppAids-Kampagne zurückgezogen. Die Schweizer Bischöfe hatten letzte Woche protestiert, das Plakat mache die Haltung der Katholischen Kirche lächerlich. Nun hat das BAG reagiert.

Der Slogan des zurückgezogenen Plakates lautete: «Grüss Gott, Herr Pfarrer, wenn Rom es schon nicht gerne hört, dass Sie über Verhütung sprechen, reden Sie doch über Präservative.» Dies sei beleidigend für die Katholiken, hatte die Bischofskonferenz kritisiert. Mit solchen Slogans missbrauche der Rund den Sinn wichtiger Werte des christlichen Glaubens zu seinen Gunsten. Mit Nachdruck hatten die Bischöfe den Rückzug des Plakate verlangt.

HAG-Sprecherin Sandra Meier bestätigte gestern einen Bericht des eTages-Anzeigers», wonach das HAG das betreffende Plakat - und das französischsprachige Pendant - per sofort aus dem Verkehr gezogen hat.
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24.04.2003 - GV Capricorn
Gem. Ankündigung findet am Donnerstag, 24. April um 20.00 Uhr die GV statt. Treffpunkt ist das Restaurant Obere Au in Chur.

Weiter Infos auf der Website von Capricorn.
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17.04.2003 - STOP AIDS will die Schweiz aufrütteln.
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) lanciert in Zusammenarbeit mit der Aids-Hilfe Schweiz die STOP AIDS-Kampagne 2003. Ab 22. April werden in der ganzen Schweiz 7000 Plakate mit Slogans auf gelbem Hintergrund ausgehängt. Die neue Kampagne fordert eine ganze Reihe von «Autoritäten» auf, sich für die Prävention zu engagieren. Aids soll wieder zu einem zentralen Thema der Öffentlichkeit werden

Die meisten der diagnostizierten Neuinfektionen aus dem Jahr 2002 wurden auf sexuellem Weg übertragen. Die stärkste Zunahme (+ 37%) an neuen HIV-Fällen wurde bei Männern, die mit Männern Sex haben (men having sex with men, MSM) beobachtet; es handelt sich dabei hauptsächlich um Schweizer. Aber auch bei den Heterosexuellen war die Zunahme markant: sie betrugt 26,2% und betraf vor allem Staatsangehörige von Ländern südlich der Sahara.

Spezialmassnahmen
Angesichts der epidemiologischen Situation wendet sich das Bundesamt für Gesundheit parallel zu den zwei Plakatphasen der STOP AIDS-Kampagne 2003 zusätzlich mit spezifischen Massnahmen an MSM. Lokale, wo sexuelle Aktivitäten möglich sind und 'vor Ort' praktiziert werden (Saunen, Bars, Discos, Klubs mit Darkrooms) sollen motiviert werden, ihre Gäste in geeigneter Form zu informieren.

Weitere Infos:
BAG
Aids-Hilfe Schweiz
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11.10.2002 - Rosa Telefon eingestellt - www.gaygraubuenden.ch aktiv geschaltet
Nach rund sieben Jahren erfolgreichen Betreibens wird das Rosa Telefon, ein Beratungsdienst für Fragen im Zusammenhang mit Homosexualität, Mitte Oktober eingestellt. Die Homosexuelle Arbeitsgruppe Graubünden HAGR trägt der elektronischen Entwicklung Rechnung und aktiviert stattdessen die Homepage www.gaygraubuenden.ch.

Bisher hatten Homosexuelle, deren Angehörige und Interessierte die Gelegenheit, sich einmal pro Woche über das Churer ?Rosa Telefon? beraten zu lassen. Dieser Dienst wurde 1995 aktiviert und bereits drei Jahre später liessen sich Synergien durch die Zusammenarbeit mit weiteren Beratungstelefondiensten in der Schweiz generieren.

Die stetige Entwicklung der Neuen Medien ging allerdings auch am Rosa Telefon nicht spurlos vorüber. Deshalb wurde beschlossen, diesem Umstand Rechnung zu tragen und eine Homepage zu kreieren. www.gaygraubuenden.ch bietet nicht nur einen online-Beratungsdienst, sondern auch viele Informationen rund um die Homosexualität.

Den diesjährigen Coming Out Tag, der am 11. Oktober gefeiert wird, nimmt die HAGR zum Anlass, ihren ersten Internetauftritt zu präsentieren.



Wer ist HAGR?

Die Homosexuelle Arbeitsgruppe Graubünden HAGR hat sich im Frühjahr 2002 gebildet. Aufgabe der HAGR ist es, die Aktivitäten der verschiedenen lesbischen und schwulen Gruppierungen und Organisationen des Kantons Graubünden zu koordinieren und somit Synergieeffekte zu generieren.

Die HAGR engagiert sich politisch wie kulturell mit dem Ziel, die Anliegen und Bedürfnisse der lesbischen und schwulen Bevölkerung des Kantons Graubünden durchzusetzen.

Vertreter der Organisatoren des Coming Out Tages Graubünden, der Telefonberatung Rosa Telefon, der Gruppe CAPRICORN und der aids-hilfe Graubünden bilden derzeit diese Arbeitsgruppe.



Download der Medienmitteilung:

hagr_medienmitteilung061002.doc

hagr_medienmitteilung061002.pdf
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