| 27.10.2003 - Referat von Udo Rauchfleisch | |
| Am Mittwoch, 12.November 2003 findet um 19.30 Uhr im Marsoel Saal in Chur ein Referat von Udo Rauchfleisch, Prof. für klinische Psychologie und Psychotherapeut, statt. Thema ist schwullesbischhomobihetero: Lebensweisen Vorurteile Einsichten. | |
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| 21.10.2003 - Wahlen 03: keine rosa Revolution | |
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Von 19 uns bekannten offen lesbischen und schwulen KandidatInnen für den
Nationalrat haben es nur zwei geschafft, nämlich Claude Janiak
(SP/BL) und Doris Stump (SP/AG). Herzlichen Gratulation! Beide
gehörten dem Nationalrat schon bisher an.
Insgesamt wird ein Parlament über das Partnerschaftsgesetz entscheiden, dessen Mehrheit auf die Wahlumfrage von PINK CROSS und LOS nicht reagiert hat oder sich gegen die Gleichstellung von Lesben und Schwulen mit den Heteros ausgesprochen hat. Unter den 200 NationalrätInnen hat es 56 "Positive" (28% Prozent). Im Ständerat, haben von den 33 bisher Gewählten 12 im Minimum einer Partnerschaftsregelung zugestimmt (36,4%). PINK CROSS, 21.10.2003 |
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| 10.10.2003 - HAGR stellt Umfrageergebnisse vor | |
| Die HAGR hat anlässlich einer Medienkonferenz die Ergebnisse einer von ihr durchgeführten Umfrage den Bündner Medien vorgestellt. Alle Nationalratskandidaten wurden nach ihrer persönlichen Meinung zum Thema Homosexualität befragt. 29 der total 43 Kandidaten haben dabei den Fragebogen ausgefüllt und zurückgeschickt. Die Resultate und die einzelnen Fragebogen sind ab sofort unter 'NR-WAHLEN 03' einsehbar. Machen Sie sich ein Bild über unsere Kandidaten. Denn fünf von Ihnen werden uns die nächsten 4 Jahre in Bern vertreten. Und Sie bestimmen wer. | |
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| 06.09.2003 - Wegen Trauung entlassen | |
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Die Russisch-orthodoxe Kirche hat Medienberichten zufolge den Priester einer Provinzstadt seines Amtes enthoben: Er hatte die erste in Russland gemeldete Trauung zweier Männer vorgenommen. "Diese gotteslästerliche Handlung kann unter keinen Umständen als Hochzeit angesehen werden", zitierte die Nachrichtenagentur Interfax die zuständige Diözese. Diese habe die Hochzeit des Paares für ungültig erklärt und Homosexualität als "tödliche Sünde" bezeichnet. In Russland sind Trauungen Homosexueller ein Tabuthema, obwohl Liebesbeziehungen zwischen Männern 1993 legalisiert wurden. Die Russisch-orthodoxe Kirche tritt dafür ein, Schwule und Lesben vom Lehrerberuf sowie von übergeordneten Positionen in der Armee auszuschliessen. |
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| 01.08.2003 - Stellungnahme der HAGR zur Kampagne des Vatikan | |
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HAGR - die homosexuelle Arbeitsgruppe Graubünden - nimmt mit grossem Bedauern von der Kampagne des Vatikans gegen die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften Kenntnis. Anstatt neue Formen des menschlichen Zusammenlebens als Chance zu begreifen, werden alle Menschen zur Diskriminierung und zur aktiven Bekämpfung homosexueller Lebensgemeinschaften aufgerufen. HAGR verurteilt diesen Aufruf zur Intoleranz aufs Schärfste und widerspricht ausdrücklich der Behauptung, dass gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften für die gesunde Entwicklung der menschlichen Gesellschaft schädlich sind und mit dem "Bösen" gleichzustellen sind. Die Stellungnahme des Vatikans zeugt in keinster Weise von einem modernen und zeitgemässen Gesellschaftsverständnis. Um diesen Tendenzen entgegenzuwirken fordert die HAGR daher die rasche Einführung der eingetragenen Partnerschaft auf kantonaler wie nationaler Ebene und appelliert an die Politik, sich dabei von dem eigenen gesunden Menschenverstand leiten zu lassen. |
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| 31.07.2003 - Vatikan fordert Widerstand gegen Homosexuellen-Ehe | |
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Aufruf an Politiker gegen Legalisierung Der Vatikan hat alle Gläubigen und katholischen Politiker zum Widerstand gegen die Legalisierung von Ehe-ähnlichen Partnerschaften von Homosexuellen aufgerufen. Homosexuelle Praktiken werden in einem Dokument der Glaubenskongregation als «Sünde» bezeichnet. (sda/dpa/afp) «Die Ehe ist heilig, während die homosexuellen Beziehungen gegen das natürliche Sittengesetz verstossen», heisst es im elfseitigen Papier. Katholische Politiker hätten deshalb «die sittliche Pflicht, klar und öffentlich den Widerspruch zu äussern». Wer einer rechtlichen Anerkennung der so genannten «Schwulen-Ehe» zustimme, begehe «eine schwerwiegende unsittliche Handlung», heisst es weiter. Dokument von Kardinal Ratzinger unterzeichnet Adoptierten homosexuelle Paare Kinder, würde dies «faktisch eine Vergewaltigung der Kinder» bedeuten. Homosexuelle Praktiken «gehören zu den Sünden, die schwer gegen die Keuschheit verstossen». Das Vatikan-Dokument ist vom Präfekten der Glaubens-Kongregation, Kardinal Joseph Ratzinger, unterzeichnet. Ausdrücklich heisst es, auch Papst Johannes Paul II. habe es angenommen. Das 14-Seiten-Dokument trägt den Titel «Erwägungen zu den Entwürfen einer rechtlichen Anerkennung der Lebensgemeinschaften zwischen homosexuellen Personen». «Verständnis für sittliche Grundwerte entwertet» Zur Begründung des Widerstands gegen die «Schwulen-Ehe» heisst es, die Ehe sei eine Gemeinschaft von Mann und Frau zur Fortpflanzung. Daher werde sie von der Gemeinschaft geschützt und gefördert. «Die homosexuellen Lebensgemeinschaften bedürfen hingegen keiner spezifischen Aufmerksamkeit von Seiten der Rechtsordnung, da sie nicht die genannte Aufgabe für das Gemeinwohl besitzen.» Eine Legalisierung der Homosexuellen-Ehe führe dazu, «dass das Verständnis der Menschen für einige sittliche Grundwerte verdunkelt und die eheliche Institution entwertet würde». Verbände brüskiert Der Lesben- und Schwulenverbände kritisierten das Dokument. Schweizerische Organisationen wie Pink Cross und die Lesbenorganisation Schweiz (LOS) zeigten brüskiert über die Aussagen. Der Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) bezeichnete die Haltung als «Menschen verachtend». Die Grünen in Deutschland sprachen von einem «Kardinalfehler, die Liebe zu bekämpfen». Auch für Lutheraner ein Thema Das Thema Homosexualität beschäftigte aus den Lutherischen Weltbund (LWB). Bei seiner Vollversammlung in Winnipeg (Kanada) konnte er sich nicht auf eine einheitliche Position einigen. Delegierte aus Westeuropa forderten eine kirchliche Anerkennung schwuler und lesbischer Paare. Zahlreiche Delegierte aus Afrika beriefen sich dagegen auf das biblische Leitbild der Ehe. Registrierung in Zürich möglich In der Schweiz können homosexuelle Paare ihre Partnerschaft in Zürich auf dem Zivilstandesamt seit Juli 2003 registrieren lassen. In Genf kann seit Mai 2002 ein Konkubinatsvertrag (PACS) abgeschlossen werden. In den Niederlanden gibt es eine eingetragene Partnerschaft seit 1998. Als zweites europäisches Land hat in diesem Jahr Belgien homosexuelle Partnerschaften der Ehe gleichgestellt. In den USA ist eine Homo-Ehe ausser im Bundesstaat Vermont grundsätzlich nicht möglich. Erst am Mittwoch hatte sich Präsident George W. Bush gegen eine solche Ehe ausgesprochen. Weitere Infos: Erklärung des Vatikans |
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| 20.05.2003 - Prävention forcieren (BT) | |
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Im letzte Jahr haben die HIV-Neuinfektionen in der Schweiz um 25 Prozent zugenommen. Weil sie oft auf das Kondom verzichten, will die AidsHilfe Graubünden nun spezifische Präventionsprojekte mit schwulen Männern realisieren. Von Verena Zimmermann Leider braucht es die Aids-Hilfe immer noch. Wegen des fatalen Verzichts auf das Kondom hat die Zahl der Neuinfektionen im vergangenen Jahr um 25 Prozent zugenommen: 782 Personen wurden in der Schweiz mit einem positiven HIV-Testresultat konfrontiert. «Die Ansteckungen erfolgten mehrheitlich über sexuelle Kontakte und weniger über verunreinigte Drogenspritzen», sagte Copräsident Peter Kirchebner am Mittwoch an der Mitgliederversammlung der Aids-Hilfe Graubünden. Als Ursache nannte er eine «gewisse Sorglosigkeit» sowie den «falschen Glauben an den Medikamentencocktail». Dieser könne weder eine Aidserkrankung heilbar machen, noch eine Ansteckung verhindern. Zielgruppe schwule Männer Die SaferSex-Regeln sind weitgehend bekannt. Gemäss einer Studie des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin Lausanne ist aber ein nachlässigerer Umgang mit Risikosituationen bei der Gesamtbevölkerung festzustellen. «Diese steigenden Zahlen bei den Neuinfektionen beschäftigen uns sehr», sagte Copräsident Eduard Felber. «Auch zukünftig müssen wir unseren Leistungsauftrag in der Prävention bei weniger Einnahmen und steigenden Fallzahlen erbringen.» Die epidemiologische Entwicklung in Graubünden zeige, dass ein Drittel der Ansteckungen durch homosexuelle Kontakte unter Männern erfolgten, so die Leiterin der Geschäftsstelle, Lisa Janisch. «Über die Prävention wollen wir den Boden schaffen, damit die schwule Lebensweise auch in Graubünden akzeptiert wird.» Geplant sei beispielsweise der Einsatz eines Gassenarbeiters um einen öffentlichen Treffpunkt für Schwule einzurichten. Daneben werden weiterhin die bewährten Präventionsaktionen für Schulen, für Frauen und im Sexgewerbe realisiert. Aids-Fachberatungen Im Jahr 2002 nahmen 339 Menschen die Dienste der Fachstelle für Prävention und Beratung in Chur zu Themen wie Übertragungswege, Blutkontakt, anonymer HIV-Test, psychosoziale und rechtliche Fragen in Anspruch. 26 Menschen mit HIV und Aids erhielten eine Fachberatung. Ausserdem zählen eine begleitete Gesprächsgruppe für HIV-Betroffene und eine für deren Angehörige zum festen Angebot der Aids-Hilfe Graubünden. Die Mitgliederversammlung genehmigte die Jahresrechnung 2002 mit einem Rückschlag von rund 20 000 Franken einstimmig. Neu in den Vorstand wurde der Sozialarbeiter Thomas Roffler gewählt. |
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| 30.04.2003 - Warmer Mai - Kulturfestival zum Thema Homosexualität | |
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Bereits zum vierten Mal findet vom 1. Mai bis zum 1. Juni in und um Zürich das schwul-lesbische Kulturfestival statt, das mit über siebzig Veranstaltungen die Vielfalt des homosexuellen Kulturschaffens sicht- und hörbar machen will. Den Auftakt zum diesjährigen «Warmen Mai» machen die Zooführungen zum Thema «Homosexualität im Tierreich» sowie durch die neue «Masoala-Regenwald-Halle». Auf dem Festivalprogramm stehen ferner Lesungen, u. a. mit dem in Zürich lebenden Autor Philipp Tingler, sowie ein Anlass, der nach den Spuren von Klaus und Erika Mann sucht, Konzerte mit der Berner Frauenband Dramaqueens oder dem Luzerner Frauenchor Les Belles et es Femmes sowie verschiedene Theateraufführungen: etwa «Wilde Oscarade - Die Ballade vom Zuchthaus zu Reading» mit Bodo Krumwiede oder «Wut» mit dem Jungen Theater St. Gallen. Auch Sportfans kommen schliesslich bei einem Beachvolleyball-Turnier oder verschiedenen Velotouren voll auf ihre Rechnung. Entstanden ist der «Warme Mai», der regelmässig über 5000 Besucherinnen und Besucher anzieht, vor vier Jahren in Zusammenhang mit dem damals in Zürich stattfindenden schwul-lesbischen Sport-Festival Eurogames. Weitere Infos: www.warmermai.ch Artikel der NZZ vom 30.04.2003 (400 KB) |
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| 28.04.2003 - Schwul-lesbisches Chorspektakel in Zürich | |
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sda.- Der Schwule Männerchor Zürich präsentiert vom 29. Mai bis ans 1. Juni in Zürich das zweite schwul-lesbische Chorspektakel. Im Volkshaus und in der Tonhalle werden elf Chöre aus verschiedenen Ländern auftreten. Das breite musikalische Spektrum reicht vom klassischen Chorgesang bis zu schrillen Shows, wie der «Verein SchwuLesbisches Chorspektakel» gestern mitteilte. Höhepunkt ist der gemeinsame Auftritt aller Chore am 31. Mai in der Tonhalle. Ticketbestellung und weitere Infos auf www.chorspektakel.ch. |
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