05.03.2004 - Capricorn-Programm März/April 2004
Das Capricorn-Programm für die Monate März und April 2004 ist nun online. Das PDF-File ist 111 KB gross und kann über den folgenden Link gedownloadet werden.

ccprog_maerzapril04.pdf

Das nächste Treffen findet am 18. März 2004 statt.
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03.03.2004 - Erster offen schwuler Finalinist bei Mister Schweiz 2004
Von einigen Kandidaten hatte man(n) es schon vermutet, aber vielleicht war mehr der Wunsch Vater des Gedanken, als harte Fakten.
Doch nun haben wir ihn:
Andreas Haag aus Uzwil SG ist der erste offen schwule Finalist der Mister Schweiz-Wahl.

Der 25-jährige arbeitet als Sales Assistent bei der Swisscom. Früher hatte er mal 30 Piercings, heute begnügt er sich mit deren zwei. Seine Lieblingsserie ist 'Sex and the city' und er ist seit einem halben Jahr glücklich verliebt in Mister-Gay 2002 Thomas.

Wer mehr über den charmanten Mister Schweiz-Finalisten erfahren möchte und einen Blick auf seine Konkurrenten werfen will wird in der aktuellen 'Schweizer Illustrierten' oder auf der Site www.misterschweiz.ch fündig.
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26.02.2004 - Erster internationaler SHOE-Tag am 4. März 2004
Mal ganz ehrlich: Hast du dir auch schon mal gewünscht, dass alle Lesben grüne Haare haben nur für einen Tag? Einfach um zu sehen, wie viele Lesben es wirklich gibt? Die Bestätigung zu haben, dass man wirklich nicht die Einzige ist?

Mit dieser Grundidee wandten sich die Gründerinnen der weltweit führenden Lesben Online Community - SHOE International Network www.shoe.org - an ihre Member. Sunci Nikolic & Fab Syz waren von dem regen Interesse völlig überwältigt. Der Internationale SHOE Tag war geboren.

Aber wie umsetzen? Vorschläge kamen von Frauen aus allen Ecken der Erde. Viele wünschten sich einfach einen SHOE Artikel einen Anstecker, Schlaufe oder Armband. Einige wollten einen Tag lang einfach ihr T-Shirt verkehrt herum tragen. Andere wiederum bevorzugten die Möglichkeit, eine originelle Idee mit etwas Action zu verbinden. So wurde auch vorgeschlagen, dass sich die SHOE Member auf dem Hauptbahnhof ihrer Stadt treffen, dann zeitgleich, weltweit einen Schirm für ein paar Sekunden öffnen und ihn wieder schliessen als Zeichen von Girl Power.

Die SHOE Community diskutierte die verschiedenen Möglichkeiten in den Foren, sowie auf der Mailingliste während mehreren Wochen bis eine Entscheidung gefällt wurde. Was mittlerweile als “Italienische Hausfrauen Idee” bekannt wurde, gewann mit grosser Mehrheit. SHOE Member aus über 140 Ländern werden, einmal im Jahr, ihre Schuhe aus dem Fenster hängen. Genau so, wie die italienischen Hausfrauen ihre Unterwäsche zur Schau stellen.

Fab erklärt, warum die Idee so perfekt ist: “Es ist etwas, bei dem alle Frauen mitmachen können. Es macht nicht nur riesigen Spass, sondern ist vor allem für die Community auch ohne Kosten verbunden. Ein Aspekt, welcher uns sehr wichtig war.”

“SHOE’s können auf eine witzige Art ihre gegenseitige Präsenz anerkennen, welches das unglaubliches Gefühl von Solidarität und Girl Power vermittelt” sagt Sunci.

Es ist auch für Lesben perfekt, welche sich sonst nicht outen können. Sie hängen einfach ihre Schuhe aus dem Fenster, ohne Angst vor einer Konfrontation oder Diskriminierung. Weil ganz einfach niemand sonst weiss, welche Bedeutung die Schuhe vor dem Fenster haben.

Die SHOE Member können Fotos einsenden, welche dann auf der Webseite veröffentlicht werden.

Der erste internationale SHOE Tag wird am Donnerstag, 4. März 2004 stattfinden.

Während die SHOE Community täglich um 100 neue Member wächst, wird man dann hoffentlich weltweit rund 100'000 Schuhe aus dem Fenster hängen sehen.

Update (05.03.2004): Auf der Site www.shoe.org sind Bilder des ersten internationalen SHOE-Tages zu finden.
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25.02.2004 - Bush will "heilige Ehe" retten
Ein neuer Kreuzzug für den US-Präsidenten: Mit einem Verfassungszusatz will George W. Bush die Homo-Hochzeiten verbieten. Die Ehe sei eine "heilige Institution zwischen Mann und Frau", Richter und Behörden dürften sie nicht eigenmächtig beflecken.

Der Kongress solle so schnell wie möglich einen entsprechenden Zusatz zur US-Verfassung verabschieden, forderte George W. Bush am Dienstag in Washington: "Nach mehr als zwei Jahrhunderten amerikanischer Rechtsprechung und Jahrtausenden menschlicher Erfahrung wollen eine handvoll Behörden und Richter die fundamentalste Institution der Zivilisation abändern."

Eheschließungen zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern müssten gestoppt werden, das Treiben der homosexuellen Paare in San Francisco unterbunden werden, sagte der Sprecher des Weißen Hauses Scott McClellan. "Der Präsident glaubt, dass die Ehe eine heilige Institution zwischen Mann und Frau ist", sagte McClellan.

Die Verunsicherung, die von Gerichtsentscheidungen im US-Staat Massachusetts sowie der Schließung von rund 3000 Homo-Ehen in San Francisco herrührten, müsste beendet werden. Zu diesem Zweck werde Bush die Gesetzesvorlage der republikanischen Senatorin Marilyn Musgrave unterstützen, so der Sprecher.

Der Oberste Gerichtshof von Massachusetts hatte unlängst entschieden, das Verbot der Homo-Ehen verstoße gegen die Verfassung. Das Urteil ermögliche die Eheschließung von Lesben und Schwulen von Mai an, sagte McClellan. Nach seinen Worten haben 38 US-Staaten Gesetzte "zum Schutz der Ehe von Mann und Frau" erlassen.

Der Justizminister von Kalifornien Bill Lockyer kündigte am Montag an, den Obersten Gerichtshof des US-Staates anzurufen. Es solle sich mit der Frage befassen, ob die Vermählungen homosexueller Paare in San Francisco mit dem Gesetz vereinbar seien. Lockyer folgt damit einer Aufforderung von Gouverneur Arnold Schwarzenegger. Dieser hatte seinen Justizminister aufgefordert, gegen die Vermählungen homosexueller Paare einzuschreiten.

Zuvor war der Versuch einer konservativen Gruppe, die Ausgabe von Trauscheinen an Homosexuelle in einem Eilverfahren zu stoppen, gescheitert. Damit kann San Francisco zunächst weiter gleichgeschlechtliche Paare trauen.

In der kalifornischen Verfassung ist die Ehe ausdrücklich als Bund zwischen Mann und Frau definiert. Nach Ansicht des Bürgermeisters von San Francisco, Gavin Newsom, verstößt diese erst vor vier Jahren in die Verfassung aufgenommene Definition aber gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz. Die Stadt San Francisco reichte deswegen am Donnerstag Klage gegen den Staat Kalifornien ein.
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21.02.2004 - Gouverneur Schwarzenegger mischt sich in Streit um Homo-Ehe ein
Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat seinen Justizminister Bill Lockyer zum sofortigen Einschreiten gegen die Eheschliessung gleichgeschlechtlicher Paare in San Francisco aufgefordert.

(sda/afp) Die Homosexuellen-Ehen stellten eine «unmittelbare Bedrohung der bürgerlichen Ordnung» dar und verstiessen gegen die Gesetzeslage im Bundesstaat, schrieb Gouverneur Schwarzenegger laut offiziellen Angaben vom Freitag (Ortszeit) an seinen Justizminister. «Ich weise Sie hiermit an, sofortige Schritte zu unternehmen, um eine endgültige juristische Lösung dieser Kontroverse zu erreichen», heisst es in dem Schreiben weiter.

Zuvor war der Versuch einer konservativen Gruppe, die Ausgabe von Trauscheinen an Homosexuelle in einem Eilverfahren zu stoppen, gescheitert. Damit kann San Francisco zunächst weitere gleichgeschlechtliche Paare trauen.Ein örtliches Gericht lehnte den Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen die Eheschliessungen ab. Abschliessend wird über die Rechtmässigkeit der Homo-Ehen aber erst im Hauptverfahren entschieden werden.

Die Stadt San Francisco hat seit Donnerstag vergangener Woche über 3000 homosexuelle Paare getraut. Über die Vorgänge in Kalifornien hat sich auch Präsident Bush «sehr besorgt» gezeigt. Ihm gefalle gar nicht, was er da sehe, hiess es.
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19.02.2004 - Neuenburger PaCS unter Dach
Nun hat auch Neuenburg ein Partnerschaftsgesetz. Der grosse Rat hat am 27. Januar das Gesetz für die eingetragene Partnerschaft mit 65:38 Stimmen gutgeheissen. Die Partnerschaft ist nicht nur für schwule und lesbische Paare gedacht, sondern auch für andere Paare, die nicht heiraten können oder wollen. Direkte Verwandte sind allerdings ausgeschlossen. Das neue Statut stellt eingetragene Paare in allen Bereichen der kantonalen Zuständigkeit Ehepaaren gleich. Das Gesetz geht auf eine Initiative der Jungfreisinnigen zurück.
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17.02.2004 - Verein “Ja zum Partnerschaftsgesetz” sucht Kampagnenassistent/in
Der Verein sucht auf Anfang Mai 2004 oder nach Vereinbarung, zu 50% später zu 100%

eine/einen Kampagnenassistent/in

Das Büro in Bern für das Partnerschaftsgesetz wird die Drehscheibe sein für die vorgesehene nationale Volksabstimmung 2005. Sie führen selbständig die Tagesgeschäfte, sind Ansprechpartner/in für die regionalen Gruppen, die Medien und Parteien. Sie organisieren einen Teil des Fundraisings und arbeiten eng mit dem Vorstand und den Dachorganisationen zusammen.

Wir erwarten: Politische Erfahrung oder gute Kenntnisse des Themas, Erfahrung in der Zusammenarbeit mit schwul-lesbischen Gruppen und in Projektleitung, Organisationstalent sowie ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten, Belastbarkeit und Konfliktfähigkeit, selbständiges Arbeiten und Teamerfahrung, gute Deutschund Französischkenntnisse (Italienischkenntnisse von Vorteil), Flexibilität, gute PCKenntnisse (MS-Office).

Wir bieten Ihnen eine spannende, abwechslungsreiche Aufgabe sowie zeitgemässe Entlöhnung und Arbeitsbedingungen.

Ihre Bewerbung richten Sie bis 15. März 2004 an:
Verein “JA zum Partnerschaftsgesetz”
Postfach 8603, 3001 Bern, info@partnerschaft-ja.ch
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13.02.2004 - Erste Homo-Ehen in den USA
Über zwanzig lesbische und schwule Paare haben am Donnerstag im kalifornischen San Francisco standesamtlich geheiratet. Damit wurden in den USA erstmals Homo-Ehen geschlossen. Eine städtische Angestellte, die den ersten Ehevertrag ausstellte, sprach von einer "historischen Zeremonie".  

San Franciscos neu gewählter Bürgermeister Gavin Newsom hatte in dieser Woche verkündet, er wolle Homo-Ehen erlauben, um damit Diskriminierung zu bekämpfen. Konservative Gruppen haben bereits gerichtliche Schritte angekündigt. Die Eheschließungen verstoßen gegen eine Wählerentscheidung aus dem Jahr 2000, bei der die Mehrzahl der Kalifornier für eine Ehe ausschließlich zwischen Mann und Frau gestimmt hatten.  

Im US-Staat Massachusetts hatten Lesben und Schwule Anfang Februar einen entscheidenden Durchbruch errungen. Der oberste Gerichtshof des Bundesstaates entschied, dass gleichgeschlechtliche Eheschließungen als legal erklärt werden müssen. Im Parlament von Massachusetts ist eine heftige Debatte entbrannt, die Homo-Ehe zu verbieten.  

Als erstes gleichgeschlechtliches Paar in San Francisco gaben sich Del Martin und Phyllis Lyon das Ja-Wort. Die Frauen sind seit über 50 Jahren ein Paar.
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09.02.2004 - Zeitzeugen und Quellen der 80er Jahre gesucht
Für die Aufarbeitung der Geschichte des CSDs in der Schweiz sucht der Verein Gay Pride Christopher Street Day Zürich Zeitzeugen und Quellen wie Flyers oder Fotos insbesondere aus den 80er Jahren.

Wer war an der legendären "Schwulendemo" 1979 auf dem Zürcher Platzspitz dabei, wer in den Folgejahren an den Demos in Bern, Basel und Luzern?

Weitere Infos sind unter der eMail-Adresse gion@csdzh.ch erhältlich. Auf Wunsch werden sämtliche Infos vertraulich behandelt.
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26.01.2004 - Sexuelle Orientierung soll ein Menschenrecht sein
Im März werden die Vereinten Nationen (UNO) über die Brasilianische Resolution "Sexuelle Orientierung und Menschenrechte" abstimmen. Es geht dabei festzustellen, ob es sich bei der sexuellen Orientierung um ein Menschenrecht wie z.B. die Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit handelt oder eben nicht.

Die Internationale Lesben & Schwulen Organisation ILGA hat auf der im letzten November in Manila (Philippinen) veranstalteten Weltkonferenz beschlossen, den Brasilianischen Antrag zu unterstützen.

Jeder kann mithelfen!

Um angenommen zu werden, bedarf die Resolution der Anstrengungen aller Aktivisten – aber vor allem die der Gemeinschaft aller Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender.
Unterzeichnet die Online-Petition der ILGA zugunsten der Brasilianischen Resolution!
Die ILGA wird diese als Zeichen der Community den Vereinten Nationen übergeben und die Medien über die Resultate informieren.


Weitere Infos:
Online-Petition unterzeichnen (englisch)
Brasilianische Resolution
ILGA
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